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Staatliche Seminare für Didaktik und Lehrerbildung

Staatliche Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium)

Leitlinien

Die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasium) erfüllen die Aufgabe, Universitäts- und Hochschulabsolventen pädagogisch, fachdidaktisch und berufsorientiert im Vorbereitungsdienst so auszubilden und zu prüfen, dass sie den Erziehungs- und Bildungsauftrag als Lehrerin oder Lehrer an einem Gymnasium (allgemein bildend oder beruflich) erfolgreich erfüllen können. Die Ausbildung im Vorbereitungsdienst erfolgt daher auf der Basis des gymnasialen Bildungsplans, der ein entsprechendes, auf die allgemeine Studierbefähigung der Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Anspruchsniveau in allen Fächern verlangt.

Durch systematisches und reflektiertes In-Bezug-Setzen von Theorie und Praxis erwerben Referendarinnen und Referendare während der gesamten Ausbildung professionelle Kompetenzen. Zugleich entwickeln sie dabei kontinuierlich ihre eigene Lehrerpersönlichkeit. Sie werden befähigt, Unterricht professionell und in der jeweils gebotenen Qualität in allen Stufen des Gymnasiums zu planen, durchzuführen, zu analysieren und zu reflektieren.

Der Vorbereitungsdienst angehender Lehrerinnen und Lehrer richtet sich nach folgenden Bereichen und Kompetenzen:

Unterrichten als Kernaufgabe

  • Vertiefung der Fachkompetenz(en), fachdidaktischen Kompetenz(en), Methodenkompetenz(en);
  • eigenständige Weiterentwicklung sozialer und personaler Kompetenzen; Sensibilisierung für ethische Aspekte der Fächer sowie für kritischen Umgang mit Medien;

Erziehen durch

  • Entwicklung von Rollenklarheit und Ausformung von Lehrerpersönlichkeit, um Einstellungen und Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern zu verstärken oder zu ändern und sie zur Reflexion über ihre Haltungen, Sicht- und Verhaltensweisen anzuregen und ihnen die Bedeutung der Nachhaltigkeit eigenen Handelns im persönlichen, schulischen, regionalen wie im globalen Kontext vermitteln zu können;

Beraten durch

  • Gestaltung und Begleitung individueller Lernprozesse, Schullaufbahnberatung und individuelle Erziehungsberatung;

Beurteilen durch

  • Aneignung diagnostischer Kompetenzen zur differenzierten Förderung von Schülern und angemessener Gestaltung von Prüfungssituationen;
  • sichere Einordnung und Beurteilung mündlicher, schriftlicher und sonstiger Leistungen;

Sich fortbilden durch

  • aktive und kontinuierliche Bereitschaft zu stetiger berufsbegleitender Fort- und Weiterbildung in den Fachwissenschaften, den Fachdidaktiken und der Bildungswissenschaften;
  • Offenheit und Bereitschaft zu situationsgerechten Umsetzungen neuer Erkenntnisse in der eigenen Unterrichtspraxis;

Schule gestalten durch

  • aktive konstruktive Mitwirkung bei schulischen Qualitätssicherungs- und Entwicklungsprozessen.

Den gymnasialen Seminaren kommt durch die Mittlerfunktion zwischen Theorie und Praxis, zwischen Universität und Schule, eine Schlüsselstellung innerhalb der Lehrerausbildung zu. Nicht zuletzt aus diesem Grund aber auch zur permanenten eigenen Qualitätssicherung und -entwicklung im Hinblick auf die eigenen Aufgaben sind sie als Didaktische Zentren mit vielen Lehrerbildungspartnern im Bereich der Aus- und Fortbildung vernetzt.

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