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Deutsch

"Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“
Aldous Huxley




Ausbilder*innen des Faches Deutsch

v.l.n.r.: Kerstin Sonnenwald, Kathrin Traens, Beatrix Braun, Saskia Luckner, Ralf Rettich, Sybille Krieger, Verena Zürcher, Martin Schnarr, Sabrina Jalics, Dr. Frank Janle.

Auf dem Foto fehlen: Barbara Marx, Birgit Neugebauer, Dieter Bienia.

I. Inhalte

Mit der Vermittlung der Schlüsselkompetenzen Lesen und Schreiben kommt dem Fach Deutsch ein zentraler und auch für alle anderen Fächer relevanter Stellenwert im schulischen Lernen zu. Demzufolge ist die didaktische Durchdringung und Aufbereitung dieser Kompetenzen ein basaler Baustein der Ausbildung zur Deutschlehrkraft.

Unser fachspezifischer Bildungsauftrag gestaltet sich zudem sehr umfassend und umfangreich, entsprechend breit gefächert ist das Spektrum unserer Ausbildung.

Wichtige Themenfelder und Bereiche der Ausbildung:

  • Förderung der Lesekompetenz und Möglichkeiten der Leseförderung.
  • Schulung der Schreibkompetenz und Vermittlung von Schreibstrategien.
  • Aufsatztechniken und Korrekturverfahren.
  • Grundlagen des Grammatik- und Rechtschreibunterrichts.
  • Verbundener Deutschunterricht und induktives Lernen.
  • Behandlung von Kinder- und Jugendliteratur und Adoleszenzromanen.
  • Analytische, handlungs- und produktionsorientierte und szenische Zugänge zu Lyrik, Epik und Dramatik.
  • Literatur- und Sprachvermittlung in der Oberstufe.
  • Umgang mit digitalen Medien im Deutschunterricht.
  • Der erweiterte Textbegriff im Schulalltag (Didaktik von Film, Bild, Graphic Novel und Symmedien).
  • Elemente von DaZ im Regelunterricht, Möglichkeiten sprachsensiblen Unterrichts.

Voraussetzung für Ausbildung und Beruf:

  • Nicht nachlassendes Interesse an Literatur und Sprache, sowie die Lust, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
  • Bereitschaft zur beständigen Erweiterung des eigenen Lese- und Erfahrungshorizontes und der eigenen medialen Kompetenzen.
  • Neugierde auf die Lese- und Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
  • Grundlegendes germanistisches Fach-und Überblickswissen (z.B. Textanalyse, Interpretationsmethoden, Gattungsspezifik, Epochen)
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich der Grammatik, Sicherheit im Umgang mit Orthographie und Interpunktion.



Ausbildungsplan Deutsch Kurs 20/21

II. Zusatzausbildung und ergänzende Veranstaltungen 

1. Rhetorikkonzept am Seminar Stuttgart

1.1. Rhetoriktag:
Schulung des eigenen Ausdrucks vor der Klasse (Redner- und Lehrerpersönlichkeit). Übungen zur Ausbildung der Lehrerpersönlichkeit im Bereich Auftreten, Kontakt, Präsenz, Stimme (Klang, Modulation, Artikulation, Tempo, Lautstärke etc.). Kriteriengestütztes Feedback.
Ein Workshop mit Übungen aus den Bereichen praktische Rhetorik und Jugend debattiert (im Vorkurs). 

1.2. Kommunikative Kompetenz - die Interaktion mit der Klasse:
Kooperation mit den Erziehungswissenschaften: Lehrerverhaltenstraining (handlungsorientiert in Situationen und auf der Grundlage vertiefender Kommunikationstheorien) 

1.3. Praktische Rhetorik:
Rhetorik als Unterrichtsgegenstand (Vermitteln rhetorischer Strategien z.B. für Referate, GFS)

1.4. Basisstimmtraining:
ergänzende Veranstaltung bei stimmtechnischen Problemen. 



2. Jugend debattiert

2.1. Basismodul (im Vorkurs)

Debattieren als kompetenzorientierte Unterrichtsform. Die eigene Rede und die Kommunikation mit anderen (Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft), Kennenlernen des Wettbewerbformates Jugend debattiert.

2.2 Vertiefungs-/Zertifizierungsmodule (nach den Prüfungen)

Drei Vertiefungsmodule bieten eine vollständige Weiterbildung mit Zertifizierung zur Projektlehrkraft Jugend debattiert. Durchgeführt und zertifiziert von einem Landeslehrertrainer / Landesbeauftragten für Jugend debattiert ist damit auch der volle Zugang zu den Materialien und Angeboten im internen Bereich der Homepage von „Jugend debattiert“ verbunden.

Bundeswettberb "Jugend debattiert"


3. Zusatzausbildung Deutsch als Zweitsprache DaZ (DaF)

Die Zusatzausbildung DaZ (30 Stunden und ein Kolloquium als Abschlussprüfung) soll helfen, sich auf den aktuellen und kommenden Sprachförderbedarf am Gymnasium vorzubereiten.

Thematisiert wird u.a. ein „sprachsensibler Fachunterricht“, der die Probleme von Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache und Möglichkeiten der Förderung anbietet.

Zugelassen sind in der Regel Referendar*innen mit dem Fach Deutsch (und beliebigem weiteren Fach). Wer an der Zusatzausbildung DaZ teilnimmt, kann nicht zugleich an der Zusatzausbildung „Bilingualer Unterricht“ teilnehmen.

Deutsch als Zweitsprache


4. Darstellendes Spiel

Die Methode Darstellendes Spiel als Interpretationsweg ist fest im Lehrplan verankert. Daher werden in den Fachsitzungen auch szenische Zugänge zur Interpretation vermittelt. Zudem wird die Möglichkeit der Teilnahme an einer zweitägigen Zusatzveranstaltung zu dieser Interpretationsmethode angeboten. 


5. LRS (Lese-Rechtschreibschwäche)

In einer vertiefenden Zusatzveranstaltung geht es um die Diagnose von Schwächen und Möglichkeiten der Förderung bei Lese-Rechtschreibschwäche.


Stand:  01/2020

 

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